Einstimmung in CAS

Computer-Algebra-Systeme ermöglichen es, alle solche Berechnungen (auch symbolischer Art) zu übernehmen, die einem in allen Gebieten der Mathematik hervorragend geschultem Menschen möglich sind. Dabei sind sie erheblich schneller als ein Mensch und machen keine Konzentrationsfehler.


Sie können aber nicht eigene Ideen haben, Beweise durchführen oder Heuristiken anwenden.
 

Kurz gesagt: Sie sind nicht intelligent im engeren Sinn.

 

Zusätzlich ermöglichen es praktisch alle Computer-Algebra-Systeme, mathematisch definierte Grafiken zu erstellen.

 

Darüber hinaus lassen sie es zu, bestimmte Abläufe mit Hilfe einer höheren Programmiersprache zu automatisieren. Dies ermöglicht es, eigene Funktionen zu programmieren, eigene Näherungsverfahren anzuwenden oder auch Filme zu erstellen, durch programmierte Veränderung eines Parameters für eine Zeichnung.

 

Wenn die Lösung eines Problems nicht symbolisch möglich ist, können numerische Verfahren eingesetzt werden. Die Genauigkeit der Berechnungen ist dabei in der Regel beliebig einstellbar.

Beispiel: π auf 100 Stellen.

3.141592653589793238462643
38327950288419716939937510
58209749445923078164062862
08998628034825342117067

 

Die Steuerung der Computer-Algebra-Systeme wird je nach Adressatenkreis unterschiedlich ausgelegt.
Sind vorwiegend Schüler bis zum Abitur die Adressaten, so sind die Systeme meist durch Menüs steuerbar.
Sind Studenten oder Anwender im Beruf die Adressaten, so ist die Menüsteuerung auf das Notwendigste beschränkt. Dann erfolgt die Steuerung hauptsächlich durch Befehle. Dazu gibt es aber immer reichlich Beispiele für die Benutzung in den Hilfedateien.

 

Die Beispiele rechts sind mit Derive6 erstellt worden. Es geht dabei um Funktionen zweier Variablen.